Impfungen
 
 
 
 
Impfungen

1. Aktuelles Impfschema in der Schweiz (Stand 2008)


- Schweizerischer Impfplan

2. Informationen bzw. PDF`s zu den einzelnen Impfstoffen des schweizerischen Impfplans:

- Mumps Masern Röteln
- Hepatitis A
- Hepatitis B
- FSME
- HPV
- Infanrixhexa (5-fach bzw. 6-fach Kombination: Diphterie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hämophilus influenza B ohne bzw. mit Hepatitis B)
- Meningokokken
- Pneumokokken


3. Zusätzliche Informationen zu verschiedenen Impfungen

 

a)     Diphtherie:

Lokale Reaktionen (Rötung, Schwellung an der Einstichstelle).

b)     Wundstarrkrampf (Tetanus):

Lokale Reaktionen (Rötung, Schwellung an der Einstichstelle) oder evtl. leichtes Fieber. Bei zu häufigen Auffrischimpfungen im Jugend- und Erwachsenenalter kann es zu stärkeren lokalen Entzündungsreaktionen kommen. Diese sind ungefährlich, aber für die Betroffenen lästig.

c)     Keuchhusten(Pertussis):

Gegenüber den früheren Ganzzellimpfungen sind die heutigen azellulären Keuchhustenimpfstoffe gut verträglich. Evtl. kann es zu Lokalreaktionen kommen (Rötung, Schwellung, leichter Schmerz an der Impfstelle) oder auch mal zu leichtes Fieber. Bei der 4. und 5. Dosis wurden gelegentlich ausgeprägte Schwellungen im Bereich der geimpften Extremität (Arm oder Bein) beobachtet. Diese dauern kurz (1 – 2 Tage), sind gering schmerzhaft und brauchen keine besondere Therapie.

Heute kann generell gesagt werden, dass Nebenwirkungen der verfügbaren Kombinationsimpfstoffen mit azellulärem Keuchhustenimpfstoff nicht häufiger oder schwerer sind als bei alleiniger Diphtherie-Tetanus-Impfung.

d)     Haemophilus-influenzae-Typ b (Hib):

Lokale Reaktionen und leichtes Fieber von kurzer Dauer.

e)     Kinderlähmung:

Die Möglichkeit einer Impfpolio besteht bei den heutigen inaktivierten Totimpfstoffen nicht mehr. Es sind lokale Reaktionen und kurzes Fieber oder  Müdigkeit selten möglich.

f)       Hepatitis B:

Lokale Reaktionen (Rötung, Schwellung an der Einstichstelle) und leichtes Fieber ist möglich. In < 0,5 % der Impfungen kann es zu Gelenkschmerzen und –schwellungen kommen, die nach wenigen Tagen meist spontan wieder abklingen.

g)     Masern:

In 1:3000 Fällen kann es zu Fieberkrämpfen kommen. In sehr seltenen Fällen kann es möglicherweise  - wie bei der natürlichen Erkrankung – zu einer Gehirnentzündung komme. Die Häufigkeit liegt bei weniger als 1 : 1 Million Impfungen, ist also 1000  bis 10000-mal seltener als nach echten Masern. Im Gegensatz zu natürlichen Masern wird die Gehirnentzündung nach Impfungen nie chronisch. Immungeschwächte und Schwangere dürfen nicht gegen Masern geimpft werden.

h)     Mumps:

In wenigen Fällen tritt in der zweiten Woche nach Impfung Fieber auf. In < 1% der Fälle kann es zu einer vorübergehenden Schwellung der Ohrspeicheldrüse kommen. In Einzelfällen wurde eine Hodenschwellung, eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Hörschädigungen beobachtet. Die Häufigkeit dieser Ereignisse liegt in einer Grössenordnung von 1 : 1 Million, so dass eine Unterscheidung zwischen zufälligem zusammentreffen und ursächlichem Zusammenhang mit der Impfung kaum möglich ist. Immungeschwächte und Schwangere dürfen nicht gegen Mumps geimpft werden.

i)        Röteln:

Ca. eine Woche nach der Impfung kann ein flüchtiger harmloser Ausschlag auftreten. Bei erwachsenen Frauen kann in seltenen Fällen eine vorübergehende Gelenkentzündung und ein vorübergehender Abfall der Blutplättchen beobachtet werden. Immungeschwächte und Schwangere dürfen nicht gegen Röteln geimpft werden.

 

3. Zusätzliche mögliche Impfungen:

 

Es gibt Windpocken-, Hepatitis A-, Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME)-, Influenza (Grippe)- und weitere Impfungen (v.a. für Auslandsreisen). Sollten Sie zu diesen Impfungen Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an uns.

 

4. Reiseimpfungen:

Je nach Reiseziel sind rechtzeitig vor Ihrer Reise zusätzliche Impfungen wie Hepatitis A, Gelbfieber oder Typhus empfohlen oder sogar Pflicht. Wir empfehlen Ihnen deshalb bei Reisezielen ausserhalb Zentraleuropas rechtzeitig mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir beraten Sie gerne (siehe auch unter Links).

 

 

 

 

 
 
 
 
 
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last update: 1. Oktober 2008